Kickboxen setzt Glücksgefühle frei!

Mal wieder Liebeskummer oder einfach nur stinksauer auf den Ex-Freund? Einmal so richtig gegen den Sandsack schlagen und schon werden die Endorphine ausgeschüttet. citysports.de hat Euch eine Checkliste rund um die Sportart Kickboxen erstellt.

Idee
Kickboxen ist eine Kampfsportart, deren Techniken und Regeln aus dem Karate, Thai-Boxen und Boxen entnommen wurden.

Ring
Wie beim Boxen kämpfen die Gegner mehrere Runden in einem Ring, der Kampf wird durch einen Knockout oder nach Punkten entschieden. Nicht erlaubt sind Schienbeintritte, Kniestöße und der Einsatz der Ellenbogen.

Studio oder Verein?
Das Kickboxen wird als Fitness- und Leistungssport betrieben, es existieren mehrere Profiverbände ähnlich wie im Boxsport. Diese Kampfsportart könnt ihr in einem Verein erlernen oder auch inzwischen bei verschiedenen Fitnessstudios. Für das Probetraining könnt ihr oftmals eine Schutzausrüstung ausleihen.

Kleidung, Schuhe und Socken
Leichte, bequeme Kleidung, in der man sich gut bewegen kann. Boxschuhe, Schutzkleidung und Boxhandschuhe sind erforderlich.

Fitnessgrad
Diese Sportart ist vielseitiger als man sich vorstellen kann: Kickboxen umfasst alle motorischen Hauptbeanspruchungsformen bzw. Grundeigenschaften wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit.

Verletzungsgefahr
Wegen der Verletzungsgefahr sind die Kämpfer mit diversen Schutzpolstern, Boxhandschuhen sowie Mundschutz und Kopfschutz (nur im Amateurbereich) ausgestattet. Eine weniger gefährliche Art des Kickboxens ist das Leichtkontakt-Kickboxen, hierbei werden die Attacken dosiert durchgeführt, K.-o.-Schläge sind nicht erlaubt. Auch im Training wird ausschließlich mit der zugelassenen Sicherheitsausrüstung trainiert. Die zugelassene Ausrüstung besteht aus Kopfschutz, Boxhandschuhen, Mundschutz, Tiefschutz sowie Schienbein- und Fuß-Schutz und bei Frauen der Brustschutz.

Für wen ist Kickboxen geeignet?
1.) Anfänger: Der Einstieg ist auch ohne Kondition und Vorkenntnisse jederzeit möglich: Einfache Übungsvarianten erleichtern den Einstieg.

2.) Kinder: Für Kinder ab 7 Jahren (abhängig vom Entwicklungsstand) geeignet. Achtung: Hohe Konzentration erforderlich. Eltern sollten auf einen qualifizierten Trainer achten.

Für wen ist Kickboxen nicht geeignet?
Wer Herz-Kreislauf-Probleme hat oder sich nicht gut konzentrieren kann, sollte eine andere Sportart ausüben.

Kosten
Studio:  nur Kurse ab 25,- Euro
Verein:  ab 20,- Euro

Schutzpolster: Schienbein ab 20,- Euro, Ellenbogen ab 17 Euro, Fuß ab 10,- Euro, Brustschutz ab 30,- Euro
Boxhandschuhe: ab 25,- Euro
Mund-/Zahnschutz: ab 5,- Euro
Kopfschutz: ab 30,- Euro
Box-Schuhe:  ab 90,- Euro

citysports.de-TIPP
Bitte legt nicht einfach los: Sucht Euch einen geeigneten Anbieter mit einem erfahrenen Kampfsportler als Trainer.

Geschichte
Das Kickboxen entstand in den frühen siebziger Jahren in den USA, als sein Begründer gilt Mike Anderson. Wegen einiger dem Karate ähnlicher Kampftechniken wurde es zunächst „Full Contact Karate” genannt, das Kickboxen wurde später mit geringen Regeländerungen daraus abgeleitet. Im Gegensatz zu einigen asiatischen Sportarten werden beim Kickboxen die Schläge und Tritte nicht nur angedeutet, sondern voll ausgeführt.