© Bild: JUMP House / Anna-Lena Ehlers

Deutschland auf dem Sprung!

Riesige Trampolinhallen sind das neue große Ding unter Deutschlands Freizeitdienstleistern. Nach Großstädten wie Berlin, Hamburg und Köln eröffnen auch in der Provinz mehr und mehr Anbieter ihre Tore.

Kurz vor Weihnachten 2017 öffnete das Unternehmen Sprung.Raum seine neue Trampolinhalle in Hamburg-Wandsbek und bescherte mit über 5000 qm³ Fläche der Hansestadt eine attraktive Alternative zum Lokalmatadoren Jump House. Für die Jump House-Betreiber allerdings, die bereits im Dezember 2014 in Hamburg-Stellingen den bundesweit ersten großen Trampolinpark eröffneten, scheint dies kein Grund zur Sorge zu sein. Im Gegenteil: Ende Januar 2018 öffnet ihre zweite Trampolin-Halle im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel, die ebenfalls auf einer Fläche von 5000 qm³ bewährte und neue Trampolin-Angebote bereithalten wird.

Mehr als 30 Trampolinhallen bundesweit

Mittlerweile hat der Vorreiter Jump House zahlreiche Nachahmer in ganz Deutschland gefunden. Nach einer Meldung der Sportmesse Ispo vom Dezember 2017 existieren zurzeit bundesweit mehr als 30 Trampolinhallen. 25 weitere stehen unmittelbar vor der Fertigstellung und sollen im ersten Halbjahr 2018 öffnen. Vor allem die SuperFly-Gruppe, aktuell mit sechs Anlagen vertreten, expandiert fleißig. Die amerikanische Unternehmensmutter Circus Trix plant, in Deutschland bis 2019 noch zahlreiche neue SuperFly-Standorte zu eröffnen. Für die Branchenkenner der Sportmesse Ispo ist die Entwicklung eindeutig: "Trampolinparks und Trampolinhallen sind der Megatrend, der mit zehnjähriger Verzögerung gerade massiv von Amerika nach Deutschland herüberschwappt".

Nicht nur für Kinder

Kinder, ob einzeln, im Rahmen einer ganzen Schulklasse oder als Geburtstagsgruppe, sind nur eine Zielgruppe der Hallen-Betreiber. Damit sich auch die Älteren für das Trampolinspringen begeistern, versucht man etwa mit Fitnessangeboten, DJ-Musik und Beleuchtung eine für Jugendliche und Erwachsene passende Clubatmosphäre herzustellen.

Dazu wird auch das Angebot ständig ausgeweitet. Über große Flächen zum freien Springen und Schnitzelgruben für Weitsprünge sowie Völkerball- und Volleyball-Zonen verfügen fast alle Anbieter. Die Superfly-Betriebe bieten daneben auch actionreiche Balance Courts und Ninja Parcours an. Das neue Jump House in Hamburg fordert Mutige bald mit Sky Ninja heraus, bei dem zwei verschiedene Kletter-Parcours in über acht Metern Höhe zu bewältigen sind. Und der Sprung Raum Hamburg lockt ganz innovativ mit interaktiven Challenges: Light.Catch, Interaktive Kletterwand oder Sport.Catch verbinden das Springen auf dem Trampolin mit elektronischen Projektionen nach Art der Computerspiele. 

Preise nach Zeit

Der Eintritt wird meist nach Zeit berechnet und die Preise liegen für gewöhnlich bei 12 Euro pro Stunde. Der Stundenpreis lässt sich allerdings oft mit Zeitkarten entsprechend senken, Gruppen erhalten satte Rabatte.

Alle Anbieter auf citysports.de

Alle Anbieter von Trampolinhallen sind auf citysports.de zu finden. Einfach in das Suchfeld im Seitenkopf den Stadtnamen und danach den Begriff "Trampolinhallen" eingeben.

Anbieter in Hamburg:
Jump House Hamburg-Stellingen,
Jump House Hamburg-Poppenbüttel,
Sprung.Raum Hamburg.

Text: citysports.de, 09.11.2018

gi