Rollkunstlauf

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Rollkunstlauf

Rollkunstlauf, Sportart auf Rollschuhen, bei der sowohl die sportliche als auch die künstlerische Art des Rollschuhlaufens bewertet wird.

Der Rollkunstlauf geht bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück und entstand in Anlehnung an den Eiskunstlauf. Die Lauffläche besteht allerdings aus Holz, Kunststoff oder Beton, die Rollschuhe sind mit vier Hartgummi- oder Kunststoffrollen und einem Stopper versehen. Es werden Einzel- (Damen und Herren) und Paarwettbewerbe ausgetragen, die in Kurzprogramm, Pflicht und Kür unterteilt sind. Die sportlichen und künstlerischen Elemente sind ebenso aus dem Eiskunstlauf übernommen wie das Bewertungssytem durch Wertungsrichter und die musikalische Untermalung der Darbietungen.

Die ersten deutschen Meisterschaften im Rollkunstlauf fanden 1911 statt, seit 1936 werden Weltmeisterschaften abgehalten. Die Sportart stellt höchste Ansprüche an das fahrtechnische und athletische Können der Sportler, da insbesondere die Sprünge schwieriger durchzuführen sind als vergleichsweise im Eiskunstlauf.

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