Synchronschwimmen

Synchronschwimmen, (auch Kunstschwimmen), Wassersport für Frauen, bei dem die Athletinnen im Einklang mit der Musik synchrone Bewegungen ausführen. Das Synchronschwimmen geht auf das zur Wende zum 20. Jahrhundert in England entstandene Wasserballett zurück. Der Begriff Synchronschwimmen (synchronized swimming) wurde das erste Mal während der Weltausstellung 1934 in Chicago gebraucht.

Das Synchronschwimmen geht auf das zur Wende zum 20. Jahrhundert in England entstandene Wasserballett zurück. Der Begriff Synchronschwimmen (synchronized swimming) wurde das erste Mal während der Weltausstellung 1934 in Chicago gebraucht. 1946 fanden in den Vereinigten Staaten die ersten Landesmeisterschaften statt. 1952 wurde bei den Olympischen Sommerspielen in Helsinki das erste Mal ein Demonstrationswettbewerb veranstaltet. 1984 war das Synchronschwimmen erstmals Bestandteil des olympischen Programms. Die Wettkämpfe bestehen aus Pflicht- und Kürübungen, die von sieben Kampfrichtern mit Punkten bewertet werden. Dabei geht die technische Darbietung mit 60 Prozent und die künstlerische Darstellung mit 40 Prozent in das Ergebnis ein. Wurden von 1984 bis 1992 zunächst nur Solo- und Duettwettbewerbe durchgeführt, gibt es seit 1996 auch Gruppenwettkämpfe. 

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