Kickboxen

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Kickboxen

Kickboxen, Kampfsport, dessen Techniken und Regeln aus dem Karate, Thai-Boxen und Boxen entnommen wurden. Im Gegensatz zu den meisten asiatischen Kampfsportarten werden die Schläge und Tritte nicht nur angedeutet, sondern voll ausgeführt. Beim Wettkampf unterscheidet man zwischen Semikontakt, Leichtkontakt und Vollkontakt, durch die ehemalige Weltmeisterin Christine Theiss hat auch das Kickboxen für Frauen enorm an Popularität gewonnen. Regelmäßiges Training bieten Kampfsportschulen, Fitnessstudios oder Vereine an. Zu den größten Verbänden zählen u.a. WAKO, WKA und WKF.

Geschichte

Kickboxing entstand in den frühen siebziger Jahren in den USA - als sein Begründer gilt Mike Anderson. Wegen einiger dem Karate ähnlicher Kampftechniken wurde es zunächst „Full Contact Karate” genannt, das Kickboxen wurde später mit geringen Regeländerungen daraus abgeleitet.

Kickboxen zählt zu den Vollkontakt-Kampfsportarten. Es wird in drei Gruppen unterteilt: Semikontakt, Vollkontakt und Leichtkontakt. Kickboxen ist ein Wettkampfsport, eine weitere Variante ist Fitness-Kickboxen. Als reine Selbstverteidigung ist Kickboxen eher ungeeignet, weil Kickboxen eine Distanz-Kampfsportart ist, Fall-, Wurf- und Haltetechniken werden nicht erlernt.

Wer bietet Kickboxen an?

Das Kickboxen wird als Fitness- und Leistungssport betrieben, es existieren mehrere Profiverbände wie u.a. WAKO, WKA und WKF. Diese Kampfsportart kann man in einem Verein, in einer Kampfsportschule erlernen oder auch inzwischen bei verschiedenen Fitnessstudios.

Fitnessgrad

Diese Sportart ist sehr vielseitig. Kickboxen umfasst alle motorischen Eigenschaften wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit. Besonders der Rumpf und die Rückenmuskulatur werden beansprucht und das Selbstbewusstsein trainiert.

Kleidung / Ausrüstung

Leichte, bequeme Kleidung, in der man sich gut bewegen kann. Die zugelassene Ausrüstung besteht aus Kopfschutz, Boxhandschuhen, Mundschutz, Tiefschutz sowie Schienbein- und Fuß-Schutz und bei Frauen der Brustschutz. Für die ersten Trainingseinheiten könnt ihr oftmals eine Schutzausrüstung ausleihen.

Für wen ist Kickboxen geeignet?

Der Einstieg ist auch ohne Kondition und Vorkenntnisse jederzeit möglich. Für Kinder ab 7 Jahren (abhängig vom Entwicklungsstand) ist Kickboxen geeignet. Es ist allerdings eine hohe Konzentration erforderlich. Eltern sollten auf einen qualifizierten Trainer achten. Frauen bevorzugen das Fitness-Kickboxen.

Verletzungsgefahr

Wegen der Verletzungsgefahr sind die Kämpfer mit diversen Schutzpolstern, Boxhandschuhen sowie Mundschutz und Kopfschutz (im Amateurbereich) ausgestattet. Eine weniger gefährliche Art des Kickboxens ist das Leichtkontakt-Kickboxen, hierbei werden die Attacken dosiert durchgeführt, K.-o.-Schläge sind nicht erlaubt. Auch im Training wird ausschließlich mit der zugelassenen Sicherheitsausrüstung trainiert.

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