Beachvolleyball

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Beachvolleyball

Beachvolleyball, eine Variante des Volleyballspiels für zwei Mannschaften zu je zwei Spielern, die auf Sand gespielt wird.

Die Regeln des Beachvolleyball entsprechen denen des Hallenvolleyball, jedoch mit einer Reihe von Ausnahmen: Das Netz ist nur 2,43 Meter hoch (Frauen: 2,24 Meter) und die Spielhälften messen acht mal acht Meter. Gezählt wird nach dem Rally-Point-System mit zwei Sätzen bis 21 Punkte sowie bis 15 Punkte im Entscheidungssatz. Aufgrund der äußeren Bedingungen – die sandige Unterlage erschwert das Laufen und Springen, Sonne und Wind beeinträchtigen die Spieler – gilt Beachvolleyball verglichen mit dem Hallenspiel als anspruchsvoller und schwieriger zu erlernen. Da es jedoch nur mit zwei Spielern pro Mannschaft gespielt wird, bieten sich weniger Variationsmöglichkeiten in Angriff und Abwehr. Die Raumaufteilung, Taktiken und Schläge weichen ebenfalls leicht vom normalen Volleyball ab.

Beachvolleyball entstand in den dreißiger Jahren als Zeitvertreib für Surfer an US-amerikanischen Küsten. In den fünfziger Jahren organisierten sich erste Verbände, und es wurden erstmals Preisgelder bei Turnieren ausgesetzt. Rund zehn Jahre später wurde die Sportart zunächst in Brasilien populär, zu Beginn der achtziger Jahre auch in Europa. In den letzten Jahren konnte Beachvolleyball einen regelrechten Boom verzeichnen, der die Sportart in Westeuropa und ganz Amerika zu einer der beliebtesten Trendsportarten werden ließ, so entstand beispielsweise eine professionelle Turnierreihe ähnlich der ATP-Tennistour. In Brasilien nimmt es in der Beliebtheit hinter Fußball bereits den zweiten Platz ein. Diesen Entwicklungen zollte auch das IOC Tribut, indem es Beachvolleyball 1996 ins olympische Programm aufnahm.

Verfasst von: Matthias Hofmann
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