Bahnengolf und Minigolf

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Bahnengolf und Minigolf

Bahnengolf, Variante des Golfspiels, bei der auf stationären, eindeutig abgegrenzten oder genormten Bahnen gespielt wird. Ziel des Spieles ist es, den Spielball mit möglichst wenigen Schlägen in das Zielloch zu schlagen.

Bahnengolf entstand in den fünfziger Jahren aus der Idee, das den oberen Schichten vorbehaltene Golfspiel für jedermann zugänglich zu machen. Es wird meistens mit einem normalen Golfschläger, dem Putter, gespielt; der Spielball besteht aus Hartgummi. Insgesamt müssen 18 Bahnen gespielt werden, wobei jede davon theoretisch mit einem Schlag zu bewältigen sein muss. Der Spieler muss immer von der Stelle der Bahn aus weiterspielen, an der sein Spielball liegen geblieben ist. Wer nicht innerhalb von sechs Schlägen erfolgreich war, bekommt als Ergebnis der Bahn sieben Schläge notiert. Gewinner ist, wer für alle Löcher die wenigsten Schläge benötigt hat.

Internationale Regeln existieren seit 1953, Bahnengolf wird jedoch vergleichsweise selten als Wettkampfsport betrieben. Von den unterschiedlichen Varianten des Bahnengolf ist Miniatur- oder Minigolf die populärste, sie gehört zu den beliebten Urlaubs- und Freizeitsportarten.

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